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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser!Kinder sind das höchste Gut auf der Welt - der Schutz ihres Lebens und ihrer Gesundheit sind Anliegen und Auftrag zugleich. Daher widmet auch die Tabakpräventionsstrategie Steiermark neben der Forcierung des Nichtraucherschutzes in der steirischen Gastronomie den Kindern und Jugendlichen 2009 ihre besondere Aufmerksamkeit. Ziel ist es, die Steirerinnen und Steirer für die Gefahren des Passivrauchens bei Kindern weiter zu sensibilisieren und durch gezielte Präventionsmaßnahmen langfristig die Zahl jugendlicher RaucherInnen zu senken. ![]() Bereits 300 Wirtinnen und Wirte sind rauchfrei dabeiGroßen Anklang findet die neue Gesundheitsoffensive des Landes Steiermark, die steirischen Wirtinnen und Wirten und ihren Gästen unter dem Motto "Vorzug für rauchfrei" Lust auf mehr Rauchfreiheit machen will. Seit Start der Aktion im Februar haben sich bereits 300 Gastronominnen und Gastronomen entschlossen etwas für die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen und Gäste zu tun und ihr Lokal unabhängig von der Größe und Anzahl der Räume freiwillig rauchfrei zu führen. Als kleines Dankeschön gibt es vom Land eine Prämie von 1.000 Euro. "Im Sinne der Mehrheit der SteirerInnen, die nicht raucht, hat sich die Steiermark als bislang einziges Bundesland entschlossen, die Bemühungen der steirischen Wirtinnen und Wirte für den Nichtraucherschutz mit einer Prämie zu honorieren", so Gesundheitslandesrat Helmut Hirt. Die Prämie kann noch bis 30. Juni beantragt werden. Eine Liste der rauchfreien Lokale finden Sie unter www.rauchfrei-dabei.at ![]() Lieber vorbeugen als heilenWirksame Suchtvorbeugung beginnt lange bevor Sucht entsteht – am besten bereits im Kindesalter. Daher bietet VIVID, die steirische Fachstelle für Suchtprävention, interessierten Eltern im Rahmen von Schwerpunktelternabenden oder Elterncafés die Möglichkeit, sich mit den Themen Rauchen in der Familie, Vorbildwirkung rauchender Eltern und Gefahren des Passivrauchens auseinander zu setzen. PflichtschullehrerInnen und LehrerInnen höherer Schulen wiederum erfahren bei VIVID im Rahmen von Seminaren und Workshops wie sich Tabakprävention in der Schule verwirklichen lässt. Praktische Anregungen für die Umsetzung tabakpräventiver Maßnahmen in der Jugendeinrichtung finden sich im neu entwickelten Tabak-Handlungsleitfaden für die Jugendarbeit. Darüber hinaus gibt es mit dem "take control" Weniger Rauchen Kurs seit 2008 erstmals in der Steiermark ein spezielles Entwöhnprogramm für alle aufhörwilligen Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren. Genauere Informationen zu den Angeboten der Fachstelle erhalten Sie unter www.vivid.at oder unter 0316/82 33 00. Aus- und WeiterbildungHeidelberger Curriculum zur Tabakabhängigkeit und Entwöhnung Datum: 15.05.2009, 12.00 bis 18.00 Uhr Sonstige themenspezifische Veranstaltungen, Tagungen, KongresseFrühjahrstagung des Wissenschaftlichen Aktionskreises Tabakentwöhnung (WAT) Datum: 25.03.2009, 13.00 bis 17.00 Uhr Ort: Gästehaus der Universität Frankfurt, Frauenlobstraße 1, 60311 Frankfurt a. M. Thema: Entwicklungen in der Rauchertherapie Information und Anmeldung: www.wat-ev.de 14. Hamburger Suchttherapietage Datum: 02.06. bis 05.06.2009 Ort: Räumlichkeiten der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg Vortrags- und Seminarthemen u.a.: "Free your mind" – eine innovative Tabakpräventionsstrategie für junge RaucherInnen; "Und Tschüss!" – ein Rauchstoppkurs für Jugendliche; "Du schaffst es" – Moderation von Rauchausstiegskursen für Jugendliche; Information und Anmeldung: www.suchttherapietage.de oder kontakt@suchttherapietage.de Gemeinsame Konferenz der Society for Research on Nikotine and Tobacco und der Society for Research on Nicotine and Tobacco-Europe ![]() Bedin, Vera: Prestigegeleitetes Konsumverhalten: Eine kulturhistorische Betrachtungsweise unter besonderer Berücksichtigung des Tabakkonsums, Vdm Verlag Dr. Müller 2007. Wofür ein Mensch soziale Anerkennung erhält, ist kulturell bedingt und direkt verbunden mit dem jeweiligen Wertsystem einer Gesellschaft. Ein Weg der Vermittlung von Prestige an seine Mitmenschen erfolgt über die Zurschaustellung materieller Güter. Konsum dient zudem als Mittel der gesellschaftlichen Differenzierung und Zuordnung, dessen Grundmotor wiederum das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung ist. Der Konsum von Genussmitteln, als Zeichen des Luxus, eignet sich besonders dafür. Gerade die unterschiedlichen Formen des Konsums, Tabak kauen, schnupfen und rauchen und auch die Art und Weise des Praktizierens in den einzelnen sozialen Schichten, kann auf das Phänomen Prestige zurückgeführt werden. ![]() Riegel, Björn: Raucherentwöhnung mit Hypnose: Methoden in Theorie und Praxis, Vdm Verlag Dr. Müller 2007. Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum bezeichnen sich als tabakabhängig. Viele von ihnen leiden unter dieser Sucht, schaffen es aber nicht ohne Hilfestellung mit dem Rauchen aufzuhören. Der Autor stellt mit der Hypnosetherapie nicht nur eine innovative Methode der Tabakentwöhnung vor, sondern zeigt in differenzierter Art und Weise auf, welche Kriterien eine seriöse und effektive Entwöhnmethode erfüllen muss. Obwohl in Deutschland derzeit lediglich einige verhaltenstherapeutische Programme als wissenschaftlich belegt gelten, zieht auch die Hypnotherapie seit je her entwöhnungswillige RaucherInnen an. Das Buch verschafft den LeserInnen einen guten Überblick über den aktuellen Forschungsstand, stellt die gängigen Verfahren der Raucherentwöhnung vor und bietet zudem eine Einführung in die systemische Theorie und die Hypnose. ![]() Reid, Roddey: Globalizing Tobacco Control: Anti-smoking Campaigns in California, France, and Japan, Indiana University Press 2005 A tangible aspect of living, working, and travelling in the 21st century is the experience of moving between smoke-filled and smoke-free environments. In "Globalizing Tobacco Control", Roddey Reid examines what lies behind this experience: the revolution in public attitudes and health codes that regulate daily routines and the life of the body. While the gradual replacement of smoking with non-smoking as the social norm is a global phenomenon, it has not followed the same trajectory everywhere. Reid compares anti-smoking campaigns in the United States, France, and Japan for what they reveal about the nature of globalization and liberal arts of government. He explores: distinctive national histories of tobacco; evolving global marketing strategies of transnational tobacco corporations; 'social marketing' techniques used to tailor public health messages to particular ethnic communities; and, the programs of international public health organizations. |