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Stressbewältigung

Tabakabhängigkeit ist häufig ein Mittel, um mit Stress umzugehen. Das Gefühl gestresst zu sein entsteht immer dann, wenn wir den Eindruck haben, uns wachse etwas über den Kopf , das heißt, wir haben das Gefühl, eine Situation nicht im Griff zu haben.

Ob wir ein Ereignis oder eine Situation als unkontrollierbar und damit als stressig erleben, hängt von unserer ganz persönlichen Bewertung dieses Ereignisses ab. Denn nicht die Dinge selbst sind positiv oder negativ sondern unsere Einstellungen machen sie dazu.

Denken Sie nur an die berühmte Zahnpastatube… Anscheinend haben sehr viele Menschen ein inneres "Programm", das besagt, dass die Tube exakt von hinten nach vorne geleert werden muss. Gleichzeitig scheint es auch eine Menge Leute zu geben, die dieses Programm nicht besitzen und es daher nicht befolgen, denn sie sind ja diejenigen, welche… Sie wissen schon! Da es trotz allem eine Menge Menschen gibt, die eine/einen PartnerIn haben, die/der die Tube "irgendwie" ausdrückt, ohne sich darüber aufzuregen, kann es doch nicht an der Tube selbst liegen, oder?

Neben Ärger zählen negative Denkmuster, Wut, Angst, Ungeduld, zu hohe Erwartungen sowie Zeit- und Leistungsdruck zu den sogenannten "subjektiven Stressauslösern", also jenen Faktoren, die wir selbst beeinflussen können.

Meterhohe Aktenberge, Termindruck und Überlastung müssen nicht sein, denn mit einfachen Kniffs und Tricks lässt sich Stress erheblich reduzieren und der obligate Griff zu Zigarette bleibt aus.

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte daher soziale Faktoren wie Alltagsstress mitbedenken. Nur wer das eigene Rauchverhalten kennt (z.B. mit Hilfe eines Rauchprotokolls), kann dauerhaft wirkungsvolle Alternativen zur Zigarette finden.

Für viele RaucherInnen kann es daher hilfreich sein, sich beim Aufhören professionelle Unterstützung zu holen, etwa in Form von Gruppenentwöhnseminaren. Gemeinsam mit ExpertInnen wird auch versucht, die Entzugserscheinungen möglichst gering zu halten.
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