Boxhandschuhe



Schützen Sie Kinder  vor Passivrauch

Hier suchen Sie Ihr rauchfreies Lokal

Risiko Rauchen

Jahr für Jahr sterben in Österreich rund 9.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl der Stadt Weiz. Rauchen führt also zu mehr Todesfällen als Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, AIDS, Morde und Selbstmorde zusammen und gilt zu Recht noch vor Bluthochdruck, Alkoholkonsum und Cholesterin als größter gesundheitlicher Risikofaktor.

(Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Bundesärztekammer (Hrsg.): Dem Tabakkonsum Einhalt gebieten, Heidelberg, Berlin, 2005)

Gesundheitliche Schäden

Da die Gesundheitlichen Auswirkungen des Tabakkonsums für den/die RaucherIn lange Zeit kaum merk- und spürbar sind, werden die Gefahren des Rauchens vielfach unterschätzt und verharmlost.

Tabakkonsum steht jedoch erwiesenermaßen in direktem Zusammenhang mit folgenden Erkrankungen:
  • Krebserkrankungen (Lunge, Kehlkopf, Speiseröhre, Harnleiter, Blase, Gebärmutterhals, Nieren,  Mundhöhle, Bauchspeicheldrüse, Magen, Leukämie)

  • Erkrankungen der Atemwege (COPD, Bronchitis, Lungenentzündungen)

  • Herz- und Gefäßerkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall)

  • Unfruchtbarkeit bei Frauen

  • Impotenz bei Männern

  • Grauem Star

  • Komplikationen in der Schwangerschaft

  • Verzögerte Wundheilung



  • In Europa verursacht Rauchen rund 90 Prozent aller Lungenkrebssterbefälle bei Männern, bei Frauen sind es 60 Prozent. Zudem können 25 bis 30 Prozent aller Krebserkrankungen und ein Drittel aller Herzkreislauferkrankungen mit Todesfolge auf Tabakkonsum zurückgeführt werden.

    Rauchen kostet daher nicht nur Lebensqualität sondern durchschnittlich 10 Lebensjahre. Für die Hälfte der RaucherInnen endet die Sucht tödlich, ein Viertel stirbt bereits im mittleren Alter und verliert damit bis zu 20 Lebensjahre.

    Quellen:
  • Deutsches Krebsforschungszentrum, Bundesärztekammer (Hrsg.): Dem Tabakkonsum Einhalt gebieten, Heidelberg, Berlin, 2005

  • Kreuzer, M. et al: Rauchen, Passivrauchen und Krebserkrankungen, Berlin, Heidelberg, 2006

  • Wiener Krebshilfe: 100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema (Nicht)Rauchen, Wien, 2005



  • Nähere Informationen: WHO-Tabakkollaborationszentrum Heidelberg
    Zur letzten Seite   Zum Seitenanfang   Zur Druckansicht   RAUCHFREI DABEI-STARTSEITE  |  Impressum  

      VIVID - Fachstelle für Suchtpräventation Steiermärkische Gebietskrankenkasse Land Steiermark / Wissenschaft und Forschung, Gesundheit und Pflegemanagement