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Gesundheitliche Konsequenzen des Passivrauchens




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Gehirn

Rauchen in der Schwangerschaft kann späteren Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern Vorschub leisten. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder unter 18 Jahren, die in einem Raucherhaushalt aufwachsen, an einer Gehirnhautentzündung erkranken viermal höher, als bei Kindern aus Nichtraucherfamilien. Selbst das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, scheint bei Personen, die dem Passivrauch dauerhaft ausgesetzt sind, deutlich größer zu sein. (Quellen: Deutsches Krebsforschungszentrum, 2003 und 2005)










Augen

Passivrauchen führt zu brennenden und tränenden Augen, Rötungen und Schwellungen der Schleimhäute und erhöht die Anfälligkeit für Augenentzündungen. (Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, 2005)




Herz

Das Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden, ist für Personen, die dem Passivrauch zu Hause oder am Arbeitsplatz häufig ausgesetzt sind, deutlich größer. Denn gleich wie beim aktiven Rauchen bewirken die giftigen Tabakinhaltsstoffe auch beim Passivrauchen eine schlechtere Sauerstoffversorgung der Organe sowie eine Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks, schädigen die Arterien und führen im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt. (Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, 2005)



Lunge

Passivrauchen kann Lungenkrebserkrankungen verursachen. Dafür verantwortlich sind die giftigen Inhaltsstoffe des Tabakrauchs, die mit dem Rauch, den die rauchende Person ausatmet (Hauptstromrauch) sowie dem Rauch, der durch die brennende Zigarette entsteht (Nebenstromrauch) an die Umgebung abgegeben werden. Daher besteht für Passivraucher/innen eine um 20 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs zu erkranken, als für unbelastete Nichtraucher/innen.
Je nach Dauer und Intensität der Tabakrauchbelastung nimmt auch das Erkrankungsrisiko zu. Nichtraucher/innen, die mit einem/einer rauchenden Partner/in zusammen leben, laufen zudem viel eher Gefahr an chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) zu sterben.
Gesundheitliche Probleme wie chronischer Husten, Atemnot, Lungenentzündungen, Bronchitis, vermehrte Asthmanfälle etc. stellen sich bei Kindern, deren Eltern starke Raucher sind und ständig in Anwesenheit ihrer Sprösslinge zur Zigarette greifen, ebenfalls häufiger ein. (Quellen: Deutsches Krebsforschungszentrum, 2003 und 2005)
Haut

Kinder, die Passivrauch immer wieder ausgesetzt sind, erkranken viel eher an Neurodermitis, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist und ihr kindlicher Organismus daher wesentlich empfindlicher auf Zigarettenrauch reagiert. (Quellen: Krug M., Wünsche A., Blum A., 2004; Deutsches Krebsforschungszentrum, 2003 )





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