Boxhandschuhe



Hier suchen Sie Ihr rauchfreies Lokal

Ja zu rauchfreien Lokalen

Laut einer Erhebung der EU aus dem Jahr 2006 befürwortet die Mehrheit der EuropäerInnen rauchfreie Restaurants.

Auffällig ist, dass die Zustimmung in Ländern mit bestehendem Rauchverbot besonders deutlich ausfällt. So stehen etwa 91% der befragten ItalienerInnen klar hinter der Idee rauchfreier Lokale, in Irland sind es sogar 94% der Bevölkerung. Im europäischen Durchschnitt sprechen sich rund 78 % für ein Rauchverbot in der Gastronomie aus.
Ja zu rauchfreien Lokalen
Die Mehrheit der EuropäerInnen befürwortet rauchfreie Lokale

(Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, 2006; European Comission, Eurobarometer 239, 2006, S. 27 ff)

Steiermark
In der Steiermark befürworten über 70 % der Bevölkerung rauchfreie Lokale. Unter steirischen Raucherinnen und Rauchern gehen die Meinungen jedoch auseinander: 50% treten für ein Rauchverbot in Gastronomiebetrieben ein, 50% lehnen ein solches ab.
Eindeutig für rauchfreie Lokale sind ehemalige RaucherInnen (ist "wichtig" sagen 70 %) und NichtraucherInnen (ist "wichtig" sagen 83 %).
(Quelle: Eigene Berechnung, IFES Baseline-Erhebung 2006)

Entwicklung der Umsätze bei Einführung eines Rauchverbotes

Derzeit existiert keine einzige, unabhängige Studie die belegt, dass die Einführung eines allgemeinen Rauchverbots in Gastronomiebetrieben mittelfristig zu Umsatzeinbußen führen würde. Ganz im Gegenteil: aus einer Vielzahl nordamerikanischer, australischer, neuseeländischer und europäischer Studien geht eindeutig hervor, dass die Einführung eines Rauchverbots sogar Umsatzsteigerungen nach sich ziehen kann.

(Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, 2006a; Scollo M. et al., In: Tabacco Control 2003; Glantz, Stanton A., 2000)

Beispiele:

Irland
"No smoking" heißt es seit 2004 in sämtlichen Gastronomiebetrieben Irlands. Entgegen aller Befürchtungen blieben auch auf dem Inselstaat die Umsätze nach der Einführung des Rauchverbots stabil.
Eine erst kürzlich erschienene Studie weist zudem darauf hin, dass sich in Irland seit 2004 die Gesundheit der GastronomiemitarbeiterInnen deutlich verbessert hat. Die positiven gesundheitlichen "Nebenwirkungen" des Rauchverbots äußern sich nicht nur in deutlich besseren Lungenfunktionswerten der nichtrauchenden MitarbeiterInnen, sondern führten auch zu einer Abnahme von Beschwerden wie geröteten Augen, Reizungen des Rachenraumes und morgendlichem Husten. Selbst rauchende MitarbeiterInnen klagen nun weniger oft über Augenreizungen und Rachenbeschwerden.
(Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, Pressemeldung 2007)

USA
In Kalifornien entstanden nach Einführung rauchfreier Restaurants (1995) und Bars (1998) in der Gastronomie bis zum Jahr 2005 rund 245.000 neue Arbeitsplätze.
(Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, 2006)

Stanton Glantz kommt in seiner Studie über Kalifornien sogar zu dem Schluss, dass sich die Einführung eines Rauchverbotes positiv auf die Entwicklung der Restaurants und Beherberungsbetriebe ausgewirkt hat.
(Quelle: Glantz, Stanton A., 2000)

Norwegen
In Norwegen führte die Einführung eines Rauchverbotes in der Gastronomie zu Beginn zwar zu einem kurzfristigen Umsatzeinbruch von 6 bis 9% . Nach dieser Umstellungsphase pendelten sich die Umsatzraten jedoch wieder auf dem Ausgangsniveau ein. Im Bereich der Beschäftigung konnten in diesem Zeitraum keine Verschiebungen bzw. Entlassungen festgestellt werden.
(Quelle:  Lund K.E., Referat vorgestellt bei der “13th World Conference on Tobacco Or Health”, 2006)

Factsheet Nichtraucherschutz in der Gastronomie

Warum gibt es überhaupt eine Diskussion über das Rauchverhalten in der Gastronomie? Wieso reichen Lüftungsanlagen nicht aus? Diese und weitere tiefer gehende Hintergründe sowie steirische Daten zum Thema Nichtraucherschutz in der Gastronomie sind auch auf einem Factsheet zusammengestellt.
Zur letzten Seite   Zum Seitenanfang   Zur Druckansicht   RAUCHFREI DABEI-STARTSEITE  |  Impressum  

  VIVID - Fachstelle für Suchtpräventation Steiermärkische Gebietskrankenkasse Land Steiermark / Wissenschaft und Forschung, Gesundheit und Pflegemanagement